Champagne, immer eine Reise wert

vineyard from Laurent-Perrier
vineyard from Laurent-Perrier

immer wieder zieht es mich in die Gegend meines Lieblingsgetränks, die Champagne.  Wollt Ihr auch einen Kurztrip  in die Welt des luxuriösen Getränks unternehmen. Dann hab ich hier einige Tips für Euch.

Reiseplan für 3 Tage prickelndes Vergnügen.

es ist immer gut unter der Woche zu planen, wenn möglich, da die meisten Champagnerhäuser unter der Woche eher Einlass gewähren.
Meine neueste Entdeckung um luxuriös abzusteigen, ist das Hotel Royal Champagne im Herzen der Weinberge von Champillon. Ein modernes, äusserst elegantes Hotel mit einem fantastischem Blick über die Weingärten von Epernay und exzellenter Küche. Der Spa Bereich ist umwerten, sollte man einmal schlechtes Wetter erwischen, lässt es sich hier entspannen.

1. Tag:

Nach der Ankunft empfiehlt sich ein Besuch mit Abendessen im grossen Champagnerhaus Pommery, denn der Mix zwischen grossen und kleinen Häusern macht die Reise abwechslungsreich und spannend. Bei Pommery war eine Frau von Geist und mit Herz, die treibende Kraft, Louise Pommery. „Ich wollte immer, dass die Domaine sich wie ein offenes Buch liest, das eine Geschichte der sich ändernden Welt und Zeit erzählt.“ Genau das zeigte sich mir während des Besuchs. Trotz der Grösse des Hauses wurde ich herzlich empfange und mit Passion wurde mir die Geschichte des Hauses näher gebracht. Ich durfte die unterirdische Welt von Pommery erkunden. Madame Pommery begründete eine neue Tradition: Sie benannte die Kellertunnel nach den großen internationalen Städten, in die der Champagner bereits geliefert wurde. Ich betrat die Anlage durch den Keller „Carnot“, das Hauptgebäude des Unternehmens, es wird überragt von einem Wachturm oberhalb der großen Treppe. Außenwelt und Unterwelt sind fast zur gleichen Zeit erschaffen worden. Die ersten Keller waren bereits bei Ausbruch des 1870er Kriegs in Gebrauch. Die großen Arbeiten begannen 1878. Die Errichtung des Parks begann 1880. Nach dieser spannenden Erkundung war das Highlight ein verführerisches Abendessen in den klassischen Räumlichkeiten des Hauses welche auch für kleine und grosse Gruppen zu mieten sind.

2. Tag:

nach den Erlebnissen des  Vortages geht es direkt weiter, die Welt des prickelnden Getränks zu erkunden. Ein oder zwei Besuche empfehlen sich. Alles was über zwei Besuche hinausgeht kann anstrengend werden, da jeder Winzer sich von seiner besten Seite präsentieren wird und man muss schon trinkfest sein um all das fantastische Angebot erproben zu können.
Mich führt mein Weg zur Domaine Philipponnart. Bei strahlendem Sonnenschein führte mich Thomas Jorez durch die Reben und anschliessend durfte ich auch die Keller entdecken. Vor fast 500 Jahren hinterließ die Familie Ihre Fussabdrücke auf dem Boden von Ay, Generationen von Frauen und Männern kultivierten das Land. Im 16 Jahrhundert war Philipponnart bereits Lieferant des Königshauses von Louis XIV. Philipponnart Champagner ist ein Champagner für Liebhaber, mit Struktur und Langlebigkeit. Auch hier wurde ich mit Gastfreundschaft und Herzlichkeit empfangen, nach den vielen gesammelten eindrücken wurde ich mit einem Mittagessen und Champagnerbegleitung der besonderen Art überrascht.

Um den Tag komplett zu nutzen besuche ich am Nachmittag noch die Domaine Eric Rodez – Auteur de Champagne. Seit 1775 ist das Haus Rodez als Champagnerproduzent bekannt. Jedoch erst seit 1995 redet man darüber, weil Eric Rodez den biodynamischen Weinbau bis ins Detail zelebriert, er kreiert sogar Öle welche er über den Reben ausbringt um Pestizide zu vermeiden, wenn das nicht Hingebung ist! 220 Jahre nach der Gründung der Domaine fing Eric Rodez an, sich von der herkömmlichen Champagnerproduktion zu verabschieden und setzt nun gänzlich auf neue Methoden und Anbauweisen. Auch sein Sohn Michael Rodez setzt auf diese  Entwicklung und unterstützt seinen Vater. Die Domaine ist klein und übersichtlich, eben ein Familienunternehmen, daher genau richtig für den Nachmittag. Die Degustation lies aber auch hier keinen Wunsch offen und fiel daher sehr üppig aus.

Wer nach diesem vollgepackten Tag noch kann, sollte unbedingt in einem der pittoresken Restaurants im Herzen von Reims einen Stop einlegen.

3. Tag:

Für den Tag der Abreise habe ich mir noch ein Highlight ausgedacht, ein Besuch bei Laurent-Perrier, eines der wenigen grösseren Champagnerhäuser welches noch unter Familienleitung, der Familie De Nonancourt, ist. Laurent Perrier ist das 4. grösste Champagner Haus, das zusammen mit Champagner Delamotte, Salon und De Castellane, 13 Millionen Flaschen im Jahr produziert. Auch hier wird auf Nachhaltigkeit grossen Wert gelegt. So verwundert es nicht das der Laurent-Perrier Rosé zu den weltweit best verkauften Champagnern gehört. Der Rosé besticht in der Nase mit einem betörendem Fruchtbouquett und auch am Gaumen präsentiert er sich kraftvoll mit langanhaltendem Aromen nach roten Beeren, aus 100 % Pinot Noir. Was diesen Champagner so besonders macht ist, dass er nach der Lese für 48 bis 72 Stunden einer Maischegärung unterzogen wird. Dies ist für das Extrahieren der einzigartigen Farbe verantwortlich und verleiht dem Champagner den ganzen aromatischen Reichtum des Pinot Noir.

Solltet Ihr Lust auf eine geführte Tour mit mir haben, haltet Euch auf dem Laufenden unter GLOBUS-Reisen, denn wir werden von 17. Mai bis 19. Mai 2019 eine Reise der besonderen Art starten.

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